LRS

Konzept zur Umsetzung der VOLRR
-Schulinternes Verfahren-

  1. Sichtung der Schülerakten der Grundschule
    im Hinblick auf LRS-Vermerke (Zeugnis Kl.4/2, Klassenkonferenzbeschluss, Förderplan) ... wenn vorhanden,
    • Anwendung der VOLRR in allen betroffenen Fächern
    • Zuweisung in Förderkurs (Teilnahmepflicht)
    • Elterninformation/ -beratung
  2. Informelles Testverfahren
    zur Feststellung der Lese- und Rechtschreibfähigkeit im Deutschunterricht aller 5. Klassen zur Ermittlung der LRS-Schüler/innen
    • Hamburger Schreibprobe
    • 1. Deutscharbeit = Diktat
    • Heftführung und Hausaufgaben
    • Leseübungen
    ... wenn LRS vorliegt,
    • Einberufung einer Klassenkonferenz
    • Deutschlehrer stellt Antrag auf LRS-Status
    • Erörterung ob Nachteilsausgleich bzw. Notenschutz
    • Beschluss über Art und Umfang des Nachteilsausgleichs
    • Klassenkonferenz beschließt
    • Elterninformation/ -beratung
    • Verbindliche Teilnahme am Förderkurs
    Zeitrahmen: Schuljahresbeginn bis Herbstferien
  3. Dokumentation:
    Erstellung des Förderplans durch den Förderkursleiter nach Rücksprache mit dem Deutschlehrer.
  4. Neuzugänge Kl. 6 - 10 mit LRS-Status
    (ersichtlich durch Dokumentation in der Schülerakte)
    Anwendung der VOLRR unter Vorbehalt
    Nach einer dreimonatigen Beobachtungszeit wird die Klassenkonferenz einberufen, um eine Entscheidung über die weitere Anwendung der VOLRR zu fällen.

    Bestätigung der LRS ↓
    • Entscheidung über Nachteilsausgleich oder Notenschutz
    • Planung der Fördermaßnahmen
    • Fortschreibung des Förderplans
    • Information und Beratung der Eltern
    Aufhebung der LRS ↓
    • Dokumentation durch Klassenkonferenzbeschluss
    • Abschlussbericht im Förderplan
  5. Benotung der Rechtschreibung in Abschlussklassen
    • LRS-Schüler unterliegen den allgemein geltenden Maßstäben der Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung.
    • Die Klassenkonferenz berät den Leistungsstand und beschließt die Form des Nachteilsausgleichs oder den Notenschutz.
    • Die Aussetzung der Teilnote in Abgangs- und Abschlusszeugnissen erfolgt nur noch nach mehrjähriger individueller Förderung.
    • Bei Abschlussprüfungen entscheidet die Prüfungskommission, ob und welcher Nachteilsausgleich werden kann.